Auf MySpace entdeckt und bin schwer begeistert, Manuscript Records hat’s echt raus. Am besten mal reinhören auf: http://www.myspace.com/manuscriptrecordsukraine Es war Alla Farmer “Deep Sweet Kiss” was mich auf die Jungs (sag ich jetzt einfach mal) aufmerksam gemacht hat. Wow, cheesy ohne Ende, aber catchy von der ersten Sekunde an. Alle Daumen hoch! Und jetzt hab ich auch noch eine Remix-Einladung für “Deep Sweet Kiss” von denen in der Inbox…was will man mehr?? ;-)
Deephouse: Alle Artikel zu diesem Schlagwort
Es raschelt mal wieder im Deutschen House-Wald. Neben Henrik Schwarz, Innervisions oder Ame stellt sich auch Ingo Sänger mit seinem Label Farside auf. Die alten verquasten Deephouse-Schablonen fungieren plötzlich als Nährboden, zusammen mit dem, was sich da an Genre-Scherbenhäufchen so über die Jahre angehäuft hat. Seien es Broken Beats oder deutsche 2Step-Gehversuche wie das Gush Collective – die Wurzeln sind diffus, aber die Zeit anscheinend wieder reif. Eines der Label, das nun frisch aus der Wäsche lugt, ist Farside Records. Im Ruhrpott beheimatet, belebt es einen alten House-Knotenpunkt neu. Betrieben wird es von Ingo Sänger, der das Label im Jahre [...]
Sasse aka Freestyleman sieht mit Hornbrille zwar aus wie der dogmatische Deephouse-Gralshüter, aber er hat durchaus eine Vorliebe für cheesy Italo-Ironie. Sasse, Berlins rührigster Exil-Finne, beweist seit Jahren, wie man sich selbst treu bleibt, ohne durch konservative Beharrlichkeiten dem eigenen künstlerischen Output den Saft abzudrehen. Kontinuität wird bei ihm groß geschrieben, was er anpackt, hat einfach Hand und Fuß. Treu bleibt er House mit Wumms und Tiefgang und das so beständig wie sonst kaum einer. Nicht umsonst begegnet man ihm und seinen zahlreichen Pseudonymen (u.a. Freestyleman, Klaus Wunderbaum, Thirsty Monk) alle naselang und an seinem Label Moodmusic kommt man als [...]
Minimal reimt sich zu oft auf trivial. Findet Henrik Schwarz. Seine Deephousetracks mit Live-Feeling setzen einen Gegenpol, der nicht nur Gilles Peterson vom Hocker haut. Das Wort elegisch wird in den Tracks von Henrik Schwarz im positivsten Sinne ausgelotet: lange Spannungsbögen, aufgebaut auf die Langsamkeit von subtilen Loopvariationen, die viel mehr wollen, als bloß Ärsche zum Wackeln bringen. Nämlich Tiefe entwickeln und dabei Orte im Hirn kitzeln, an denen die Sägezahn-Basslines des aktuellen Club-Konsens, sprich Techhouse, einfach spurlos vorbeirauschen. Und dabei war es hierzulande so ruhig geworden um die deeperen Varianten von House. Minimal und knarziger Techhouse geben in den [...]
Auch mit seinem neuen Album “Getting Even” bleibt Losoul der Deephouse-Ballungsraum-Frankfurter mit den epischen Tracks, die sich aufs Elementare beschränken. Wie in der Musik, so im Interview … Schneidest du mir noch bitte eine Scheibe von den Strings ab? Gerne, aber reich’ mir doch grad mal den Discobass rüber. Bitte sehr. Du machst ein Album? Bedien’ dich doch erst mal am All-You-Can-Eat-Buffet der musikalischen Referenzen und iss dich ordentlich satt. Dann sehen wir weiter. Dass es auch anders gehen kann, zeigt Peter Kremeier, also Losoul, mit seinem neuen Album “Getting Even” auf Playhouse. Ein erfrischender Gegenentwurf für alle, die unter [...]
R.A.N.D. MUZIK aus Schmalkalden beweist mit dem angeschlossenen House-Konglomerat aus den Labeln USM, Out To Lunch und Co. seit Jahren, dass Leben in der Provinz ganz breite Kultur bedeuten kann. Debug schickte eine Reporter-Delegation in den tiefen thüringischen Wald. Von: ludwig coenen, lukas lehmann, moritz metz Stadt, Land, Fluss. Am Hermsdorfer Kreuz gen Westen, Weimar hinter sich lassen, auch Jena, und nach den drei Burgen irgendwann runter von der Autobahn. Früher hätte man die Burgen belagert und erobert, die Schmalkalden-Jungs veranstalten dort lieber Partys. Mehr Kurven jetzt, eine Hügellandschaft tut sich auf, aber Schnee bedeckt das, wofür man Schmalkalden im [...]

